Visionssuche (Vision Quest) - ein Reifungs- und Schwellenritual für Jugendliche und Erwachsene

      Visionquest / Visionssuche - Selbstfindung und tiefe Naturerfahrung in der Toskana


      28. August - 11. September 2010

      ein Weg zu mir- allein in der Natur

        „Es gibt Zeiten in deinem Leben,
        da ist es nötig, alles hinter dir zu lassen.
        Zeit, hinauszugehen und mit Gott alleine zu sein,
        mit der Natur und ihren Wesen.
        Und an diesem einsamen Platz ist der Held oder
        die Heldin, der Suchende oder Pilger allein mit den
        Wesen der Natur. Und an diesem einsamen Ort geht
        der Mensch auf Innenschau, erhält wie ein
        Geschenk Antworten, Klarheit, eine Vision,
        die er mit zurücknimmt zu seiner Gemeinschaft,
        auf das sie weiter bestehen kann
        und blüht und damit das Leben weitergeht.“

                                         Steven Foster

         

Es gibt Zeiten in unserem Leben, da ruft alles in uns nach Veränderung.
Wir spüren den Ruf, innezuhalten, um uns selbst gegenüberzutreten.
Die Zeit ist gekommen, einen Übergang von etwas Altem zu etwas Neuem zu markieren.
Du weißt, Du musst Dich von etwas in deinem bisherigen Leben trennen.

Das Initiationsritual des einsamen Fastens vier Tage und Nächte draußen in der Wildnis der Natur ist ein sehr kraftvolles und uraltes Ritual, das in vielen Kulturen unserer Vorfahren in der ein oder anderen Weise fest verankerter Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens war.

Die Visionssuche ist eine hilfreiche Möglichkeit, eine Krise zu bewältigen, einen Wechsel, einen Übergang, einen neuen Schritt im Leben zu markieren, zu bekräftigen, zu feiern.

Vieles mag uns rufen, hinauszugehen: der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen, Elternschaft, berufliche Übergänge, der Verlust eines geliebten Menschen, Verlust von Arbeit und Gesundheit, Wechseljahre, Übergang ins Alter, Vorbereitung auf den letzten großen Übergang- unser Sterben. Grundsätzlich kann eine Visionssuche uns unterstützen in Abschied und Neubeginn und auf der Suche nach tieferem Sinn in unserem Leben.

Alleine draussen in der Natur

Unterstützt von den BegleiterInnen bereitest Du Dich vor, allein und fastend und mit einem Minimum an Dingen, die du wirklich an Ausrüstung brauchst, hinauszugehen in die Natur- für vier Tage und vier Nächte.

In dieser wilden Einsamkeit wirst du nur mit dir selbst sein. In der Stille- oder im heftigen Wind... mag sich eine Türe öffnen zur Seele von Mutter Erde... und zu Deiner Seele.

Im Spiegel einer Felsformation, im Rufen eines Tieres, in der Konfrontation mit der glühenden Sonne  oder dem ersehnten,- oder verwünschten Regen wirst Du Aspekten von dir selber begegnen.
Du wirst erkennen, wo Du stehst und wer Du bist.
Du magst rufen und beten, bitten... für das, wo Du hingehst.
Du wirst mit all deinen Sinnen erfahren von der Natur, aus der Du bist.

Ablauf der Visionssuche 

Vier Tage Vorbereitung

Klärung und Fokussieren Deiner persönlichen Absicht, Deines Themas, womit Du hinausgehst.
Naturübungen und die Arbeit mit dem Medizinrades werden die Richtung Deiner Reise verdichten.
Eine Einführung in das Fasten, ins Sicherheitssystem sowie ein Vertraut-werden mit Ritualen und dem Schaffen eigener Rituale sind ebenso Bestandteil wie Raum für Fragen und Ansprechen von Hoffnungen, Erwartungen, Träumen und Ängsten.

Vier Tage und Nächte allein in der Natur

Die BegleiterInnen im zentral gelegenen Basislager unterstützen Dich energetisch durch ihre Präsenz und Rituale, sorgen für Sicherheit und sind bei Bedarf für Dich da.

Vier Tage Nachbereitung/ Integration

Rückkehr ins Basislager.
Fastenbrechen und zeremonielle Reinigung.
Raum zum Erzählen und Anhören Deiner persönlichen Geschichte, zum Miteinander- teilen.
Integration dessen, was Du dort draußen erlebt und gefunden hast, deiner ‚Vision‘... in das Leben, in das Du zurückkehren wirst.
Abschied nehmen.
 

        Wenn einer die Wahrheit erkannt hat,
        wie soll der aufzuhalten sein?

            Hermann Hesse
           

           

Begleitung der Visionssuche

Cornelia Pitsch, geb. 1958
Diplom Sozialpädagogin
heilkundliche Psychotherapeutin (nach HPG- Heilpraktikergesetz)
Mutter einer Tochter
Visionssuche- Leiterin, ausgebildet bei Steven Foster und Meredith Little an der ‚School of Lost Borders’, Kalifornien, USA >mehr...

 

Andreas Gehring, geb. 1956

Körperpsychotherapeut (Integrative Biodynamik & Gestalt)
Heilpraktiker
Initiationsarbeit mit Jungen und Männern
seit 1993 eigene Praxis im Bereich Psychotherapie, Fortbildung und Supervision

 

 

 

        „Hold the little flame
        when the clouds are dark,
        when things are
        not working,
        Then you know who you are.“

           Emaho

         

Seminar-Informationen
Visionssuche 2010
Termine: 28. August - 11. September 2010
Casa Faulle
das ist unser Aufenthaltsort während der Vor- und Nachbereitungszeit... ein paar idyllisch gelegene, liebevoll eingerichtete Häuschen inmitten der toscanischen Natur zwischen Florenz und Assisi, unmittelbar bei Cortona und ganz in der Nähe vom Lago Trasimeno. Jedes Appartement hat eine eigene Terrasse in einer der Himmelsrichtungen.
Eingebettet in die Natur, ist das Terrain von Casa Faulle Basis für unser tägliches Zusammenkommen in der Gruppe, als auch Ausgangspunkt für die Tage und Nächte der Visionssuche.
Näheres zum ‚Casa Faulle’ unter www.faulle.defont>.
 

Kosten:

650,- 850,- € (nach eigener Einschätzung) zzgl. Anreise, Unterkunft und Selbstverpflegung.
Die Anreise wird selbst organisiert.
Ein Platz ist reserviert mit einer Anzahlung von 250,- €. Jugendliche und junge Erwachsene mit geringem Einkommen zahlen 50 %.
Eine Teilnahme sollte grundsätzlich nicht am Geld scheitern. Wir bitten uns anzusprechen.
Cabo de Gata
Teilnehmer-Stimmen
          „Ich ging im Dunkeln gern,
           wo schwarzer Bäume
           gehäufter Schatten
           kühlte meine Träume
           und dennoch litt
           in meiner Brust gefangen-
           Nach Licht, nach Licht!-
           ein brennendes Verlangen.
           Ich wusste nicht,
           daß über mir die klaren Himmel
           voll reiner Silbersterne waren“.
„ Es ist, als wäre ich vorher in einem finsteren Raum gewesen, in den zwar ab und an mal ein Lichtstrahl fiel, aber ich trotz Suchens keinen Weg hinaus fand. Nun aber habe ich die Türen öffnen können...“- „...habe ich das Gefühl von Lebendigkeit und wirklich ein Teil des Lebens zu sein.“
aus einem Brief einer jungen Frau (28), drei Monate nach ihrer Visionssuche

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